Topographie-gestützte LASIK
Die topographiegestützte LASIK basiert auf einer Kombination von subjektiver Refraktion und einer topographischen Oberflächenaufnahme der Hornhaut. Bei der Hornhauttopographie wird die Hornhaut mit einem Strahl weißen Lichtes abgetastet. Dadurch werden die Krümmungsradien und Erhobenheiten der Hornhautvorder- und Hornhautrückfläche präzise gemessen. Das Resultat ist eine dreidimensionale "Karte" der Hornhaut. Diese Karte liefert dem Operateur zusätzliche Daten für eine "maßgeschneiderte" Laserbehandlung.
In unserer Klinik wird hornhauttopographiegestützte LASIK seit 2004 unter Verwendung der ORK-Software überwiegend zur Behandlung von irregulären Hornhautoberflächen eingesetzt. Irreguläre Hornhautoberflächen können als Folge eines refraktiv-chirurgischen Eingriffes (LASIK, LASEK, PRK, pIOL) auftreten. Die Abkürzung ORK steht für Optimized- Refractive- Keratektomie.