Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK)
Die LASIK-Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, ist schmerzfrei und dauert etwa 7 Minuten. Das Sehvermögen ist bereits nach wenigen Tagen wieder hergestellt. Das LASIK-Verfahren wurde 1989 entwickelt und wird seit 1990 angewendet. Weltweit wurden bereits mehr als 7 Millionen LASIK-Operationen durchgeführt. Eine LASIK-Behandlung empfiehlt sich bei einer Kurzsichtigkeit von -1 bis maximal -8 Dioptrien, bei einer Weitsichtigkeit von +1 bis maximal +4 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung bis 5 Dioptrien. Zurzeit ist es das am häufigsten durchgeführte refraktive-chirurgische Verfahren an der Universitäts- Augenklinik Frankfurt.
Bei der Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) wird mit Hilfe eines elektronisch geführten Skalpells, dem sogenannten Mikrokeratom, ein dünnes Scheibchen der Hornhaut geschnitten und wie ein Buchdeckel nach oben geklappt. Anschließend wird mit dem Excimer-Laser eine tiefere Hornhautschicht abgetragen. Nach der Laserbehandlung wird das Hornhautläppchen wieder zurückgeklappt. Ein Nähen des Hornhautläppchens ist nicht erforderlich, da es von selbst wieder anwächst. Zudem wirkt es wie ein Pflaster für die entstandene Wunde.
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© Grafik mit freundlicher Genehmigung von Bausch und Lomb