Glossar
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Halos
Halos sind optische Phänomene die als möglicher Nebeneffekt nach einem refraktiv-chirurgischen Eingriff wie der LASIK, Epi-LASIK, PRK oder LASEK auftreten können. Bei Halos erscheinen um Lichtquellen vergrößerte Lichthöfe, und treten vor allem in der Dämmerung oder bei Dunkelheit auf.
Haptik
Haptiken sind Fortsätze an den Intraokularlinsen, die eine gute Position der Intraokularlinse im Auge ermöglichen.
Hinterkammer
Als Hinterkammer bezeichnet man den Raum zwischen Rückseite der Regenbogenhaut und der Vorderseite des Glaskörpers. Sie steht durch die Pupille mit der Vorder-kammer in Verbindung und ist mit Augenwasser gefüllt.
Hyperopie
Hyperopie wird als Weitsichtigkeit bezeichnet. Die Ursache ist meistens ein relativ zu kurzer Augapfel. Dadurch werden die Lichtstrahlen nicht direkt auf, sondern erst hinter der Netzhaut gebündelt. Hyperope Menschen können entfernte Objekte deutlicher erkennen als Nahe.
Hyposphagma
Ein Hyposphagma ist ein harmloser, flächenhafter Blutaustritt unter der Bindehaut des Auges, der ohne Therapie innerhalb weniger Tage verschwindet.
HRT
Mittels der Konfokalen Laser- Scanning- Tomografie ist ein Diagnostikgerät zur Darstellung und Untersuchung des Sehnervenkopf und des Netzhautzentrum. Mit einem Laserstrahl wird das gewünschte Netzhautareal abgetastet. Dabei lässt sich die Struktur des Sehnervenkopfes und die zugehörigen Blutgefäße in ihrer räumlichen Anordnung erkennen. Dieses Diagnostikgerät eignet sich sehr gut zur Verlaufsbeobachtung von Glaukom-Patienten: ändert sich das Oberflächenrelief, so ist von einer Progredienz auszugehen, die entsprechende Behandlung erfordert.
Beim Glaukom (Grünen Star) kann es aufgrund des erhöhten Augeninnendrucks zur Schädigung des Auges an seiner schwächsten Stelle: Dem Punkt, an dem der Sehnerv das Auge verlässt. Dieser Punkt wird auch als Sehnervenkopf oder Papille bezeichnet und weist mit fortschreitendem Glaukom eine zunehmende Einsenkung in seiner Oberfläche auf. Diese Aushöhlung ist auch vom Augenarzt mit dem Augenspiegel diagnostizierbar, kann allerdings nur mit einem speziellen Gerät, dem Heidelberg Retina Tomographen (HRT), genau gemessen werden.
Das HRT basiert auf dem Prinzip der konfokalen Laser- Scanning- Tomographie. Durch einen völlig ungefährlichen Laserstrahl wird das gewünschte Netzhautareal abgetastet und ein Bild aufgenommen, das mit einem an das Gerät angeschlossenen Computer weiter verarbeitet wird. Diese dreidimensionale Darstellung der Kontur der Netzhaut erlaubt eine Analyse des Sehnervenkopfes. Die Messung ist ohne direkten Kontakt zum Auge, ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.Kein Eintrag vorhanden